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LomiLomi'Oluea


to unburden and to restore that
which is within our devine nature“

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Lasten klären
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Was bedeutet LomiLomi'Oluea? 

Lomi Lomi bedeutet einfach massieren -  „durchkneten, kräftig durchwalken“ – die Verdoppelung unterstreicht die Intensität. „Oluea“ ist die Bezeichnung der speziellen Stilrichtung meines Lehrers Daniel Fowler* und bedeutet übersetzt:  „die Lasten, die auf uns ruhen, verringern.“
 

Daniel beschreibt in seiner Interpretation der Lomi Massage, dass es um „entlasten“ (unburden) und wiederherstellen (restore) von etwas geht, dass in uns natürlicherweise schon vorhanden ist.  In uns „wohnt“ bereits die  göttliche Natur (devine nature). Es geht darum, das freizuräumen, was schon da ist.

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Aloha – eine Geste tiefster Wertschätzung, Liebe, Achtung des anderen Menschen

Der Gruß auf Hawaii „Aloha“ setzt sich zusammen aus den Wortteilen Alo = Sonne, die Quelle und Ha = der göttliche Atem. Er erinnert die Menschen bei jeder Begegnung daran, dass wir einander als göttliche Wesen anerkennen. Wir erkennen den gemeinsamen Atem, die gemeinsame Quelle an.

Interessanterweise gab es auf Hawaii kein Wort, das unserem Wort für Krankheit entspricht. Es gibt lediglich Widerstände (gegen das, was ist). Widerstände entstehen zuerst im Geist, die Konstrukte unserer Gedanken bringen uns weg von dem Bewusstsein, dass wir vollkommene Wesen sind. 
 

Ich empfinde das als eine befreiende Perspektive, weil wir gewohnt sind, dass mit uns „etwas nicht stimmt.“ Unsere Kultur ist unbewusst von einem tiefen Misstrauen geprägt, dass wir nicht in Ordnung sind. Erziehung zielt darauf ab, uns in eine Richtung zu „ziehen“, damit wir „gut“ und „richtig“ werden.

Diese geistige Verkrampfung zeigt sich spätestens ab dem Schulalter als körperliche Verkrampfung, die uns dann zeitlebens begleitet.

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Aloha
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Berührung des Kopfes
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„Unburden and restore“ – Entlasten und Wiederherstellen der göttlichen Natur

Eine der ersten Berührungen in der LomiLomi'Oluea Massage ist die Massage des Kopfes (Kopf=Höhle des göttlichen Lichtes). 

Wir befreien das gestaute Mana, die gestaute Lebenskraft an den Faszien hinter den Ohren. Hier zeigen sich besonders intensiv die Verkrampfungen eines kopflastigen Lebens. Durch Ausatmen verstärken wir das Lösen gestauter Energien. Gleichzeitig geben wir dadurch wieder Raum frei für unsere „inneren Ohren“, um wieder auf das zu lauschen, was uns unsere innere Stimme, die Stimme unserer Seele, sagt.

Danach „waschen“ wir den Kopf und „verscheuchen“ durch ein kräftiges Kneten der Kopfhaut die „Wolken des ewig schnatternden Verstand“.
 

Das sind nur zwei kleine Beispiele, wie wir durch eine körperliche Behandlung im Grunde „geistige Verkrampfungen“ lösen in der LomiLomi Oluea Massage. Jede Körperregion hat eine Bedeutung und wird „entlastet“, um danach den ursprünglichen Zustand herzustellen, auch um die ursprüngliche Aufgabe wieder tun zu können.
 

Es gibt z.B. eine Karte, eine Übersicht über die Bedeutungen einzelner Körperregionen. Daniel hat ausdrücklich darauf hingewiesen diese Karte nicht als „Analysewerkzeug“ für Krankheiten im Körper zu verwenden, sondern es sind Hinweise, welche Aufgabe ein Organ, ein Körperteil idealerweise und ursprünglich hat. Wir streben immer das „Wiederherstellen“ der göttlichen Natur an, es geht nicht darum „Krankheiten“ zu behandeln, sondern Widerstände aufzulösen.

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Verbindung zur Quelle des Wissens

Oft werde ich gefragt, was denn nun der Unterschied zwischen Lomi Massagen und „normalen Massagen“ ist. Diese Frage lässt sich nicht in einem Satz beantworten, weil die grundlegende Haltung, die ich als Massierende einnehme, der entscheidende Unterschied ist. 
 

Dann werde ich gefragt, was denn nun das Besondere an der Oluea Stilrichtung sei. 

Für Hawaiianer ist die „Verbindung zur Quelle“ ein wichtiges Element ihrer Kultur. Ein Schüler ging immer wieder zu seinem Lehrer zurück, um sich „an der Quelle“ rückzuversichern, dass er seine Lektion voll verinnerlicht hatte. Damit wurde verhindert, dass kostbares Wissen verwässerte.

In unserer schnelllebigen Zeit sind wir es nicht gewohnt „in die Tiefe“ zu gehen, wir wollen alles möglichst schnell – an einem Wochenendkurs am besten – lernen. 
Die Lomi Lomi Oluea Massage wurde von Daniel Fowler begründet, der über viele Jahre sein Wissen von verschiedenen authentischen Lomi Lehrern auf Hawaii gesammelt hat. Er ging immer wieder zurück zu seinen Lehrern, um sich der Genauigkeit und Tiefe seiner Arbeit zu versichern.

Mit große Respekt gibt er dieses Wissen nun seit 1990 weiter. 

Dies ist die Quelle für die Ausbildung in LomiLomi’Oluea in Deutschland. Es gibt im Moment 5 Lehrerinnen, die von Daniel autorisiert wurden diese Arbeit weiterzugeben. Überall wird man dort dieselben Techniken und Abläufe finden, was die Basisausbildung betrifft. Natürlich hat jede Lehrerin ihrer eigene Persönlichkeit und Ausprägung, aber die Unterrichtsinhalte werden genauso vermittelt, wie Daniel sie unterrichtet hat. Das garantiert, dass die Tiefe, die in dieser Arbeit liegt, authentisch weitergetragen wird.

Die Techniken sind wie ein „Fahrzeug“, das uns in die Tiefe führt, zu einem tieferen Verständnis des Körper und der Seele und zu tieferen Wahrnehmungsebenen.
Daniel sagte einmal zu uns, „zuerst lernt ihr die Techniken, dann vertieft ihr sie, dann meistert ihr vielleicht eines Tages die Techniken. Dann seid ihr bereit sie wieder zu vergessen.“ 

Meine Erfahrung ist, dass es keine Abkürzung gibt. Aber wenn man diesen Weg geht, wird man reichlich belohnt. Wenn man bereit ist, öffnet sich ein Raum, wo Heilung, Ganz-Sein möglich ist.

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Quelle des Wissens
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Daniel Fowler
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*Daniel Fowler (Begründer der LomiLomi 'OlueaTechniken ) ist...

einer der beliebtesten Lehrer (Kumu) auf Maui, Hawaii.Er unterrichtet Lomi Lomi seit 1990.

Mit seiner Arbeit begann er 1983 und nutzte alle Gelegenheiten um mit den vielen verschiedenen „Kupunas“ (den Alten) und „Kahunas“ (Meister) zu studieren.

Daniel vermittelt ein tiefgehendes Wissen über Lomi Lomi, seine Ursprünge und seine Mythen.

Er hatte das große Glück bei Abraham Kawaii, Uncle Kalua Kiahua, Papa „K“ Sylvester Kepelino und vielen anderen lernen zu dürfen und gibt heute sein Wissen mit großem Respekt und Achtsamkeit weiter.

Text: Hedda Feldhoff-Reif

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